Kosara I

Version mit Stimme, Cello, Loop-Station und Electronics 16’ (2017)
Komposition Lana Kostic, Laura Livers, Text Mak Dizdar, Laura Livers Interpretation Lana Kostic (vc, voc), Laura Livers (voc, elec)
Kosara - Die junge Frau aus Mak Dizdars „der Steinerne Schläfer“ läuft über einen Friedhof. Melodien überlagern sich, bekommen eine neue Form und beginnen wieder von vorne. Wie eine Feedbackschlaufe erscheint der Geist von Kosara immer wieder auf Neue und erzählt seine Geschichte und verschwindet wieder – dabei bleibt eine Fragen offen: Was ist mit Kosara geschehen?

Kosara II

Version mit Stimme, Cello und Klavier (2017)
Komposition Lana Kostic, Laura Livers, Text Mak Dizdar, Laura Livers Interpretation Lana Kostic (vc, voc), Laura Livers (voc, p)
Kosara - Die junge Frau aus Mak Dizdars „der Steinerne Schläfer“ läuft über einen Friedhof. Wie ein Geist erschient sie immer wieder, aber behält ihre Geheimnisse für sich. Wie ein Film wird ihre Geschichte in Rückblenden erzählt, dabei bleibt eine Frage offen: Wo ist Kosara? In diesem Stück wird die kammermusikalische Form des klassischen Duos aufgelöst – Musikerinnen werden zu Sprecherinnen, Text wird zu Musik, eine einzelne Stimme transformiert sich zu einem Chor, und erschafft so einen leeren Raum, der mit Kosaras Geschichte gefüllt wird.

Omega - Mission to the Moon

Für Stimme, Cello und Electronics (2017)
Komposition Lana Kostic, Laura Livers, Text NASA, Laura Livers Interpretation Lana Kostic (vc, voc), Laura Livers (voc, p)
„Zeit ist was auf der Uhr steht.“ Albert Einstein
Aber was ist eigentlich mit der Uhr passiert, die 1969 zum Mond geflogen ist? Duo Frida versetzt sich in die Lage der Beteiligten der der Apollo 11 Mission, interpretiert die Geschichte der ersten Mondlandung neu. Mit Hilfe echter NASA-Tonaufnahmen und Zeitzeugenberichten interpretieren sie das legendäre Ereignis auf eine ganz neue Art.

Schwitters/Bach

Für Stimme und Cello (2017)
Komposition J.S. Bach Text Kurt Schwitters Interpretation Lana Kostic (vc), Laura Livers (voc)
„PHAN is a thing of TING & TRY“ schrieb Schwitters in seinem Gedicht. Fantasie ist das Kind von Kunst und Versuchung. Unterlegt mit einer Neuinterpretation von Bachs Cello Suite in G-Dur, werden diesen dadaistischen Worten Bedeutung verliehen, Unsinn wird zu Sinn und Schwitters Gedicht zu einem Manifest der Freidenker und Freigeister.

Venera Wireless

Für Stimme, Cello und Electronics (2017) 
Komposition Lana Kostic, Laura Livers Interpretation Lana Kostic (vc), Laura Livers (elec)
Nach Sigmund Freud sind Träume der königliche Weg ins Unterbewusstsein, doch ihre Deutung ist immer noch ein Rätsel. Was wollen die Venera-Statuen die überall auftauchen, und was bedeuten die Menschen die nur ein Abziehbild ihres realen Ichs sind? Venera Wireless ist ein konzeptueller Popsong, geschrieben für Elektronik, Keys, Cello und geflüsterte Stimmen.

Ptice

Für Stimme, Cello und Electronics (2017)
Text und Komposition Lana Kostic Arrangement und Interpretation Lana Kostic (vc, voc), Laura Livers (elec, voc)

„20mal60auf80beigrün“

Für zwei sportliche Performer, Megaphon und Tape (2017/18)
Komposition und Text Lana Kostic, Laura Livers, Interpretation Lana Kostic (vc, voc, elec), Laura Livers (voc, elec)
Das Thema der Strassenperformance ist die Unzeit, bzw. die Manipulation des Zeitmanagements des modernen Arbeiters. Während 20 Grün- und Rotphasen werden auf dem Fussgängerstreifen vor dem Bahnhof Bern Miniatur-Kompositionen von 21’’, sowie Miniatur-Geschichten von 39’’ erzählt. Durch diese Performance wird der Zuschauer, beziehungsweise den Strassen- Überquerer, ermutigt sein gewohntes Schritttempo zu verlangsamen (oder zu beschleunigen), spielt mit dem Wahrnehmung des „ewigen Wartens“. Andererseits bringt es die Performerinnen dazu, absolut pünktlich und präzise zu agieren, in einer körperlich intensiven Haltung maximale Leistung zu gewähren.

Repertoire Cello/Klavier

Ernest Bloch (1880 – 1959) – from jewish life – Prayer, Supplication, Jewish Song 8’
Der Genfer Komponist hat sich Zeit seines Lebens von osteuropäisch-aschkenasischen Modalitäten inspirieren lassen. From Jewish Life ist ein Zyklus von drei kurzen Stücken, in denen eine Kombination von Schlichtheit, Melancholie und unvorhersehbaren harmonischen Wendungen die Atmosphäre des jüdischen Lebens zu Beginn des 20. Jahrhunderts widerspiegeln.

Georg – Friedrich Händel ( 1685 – 1759 ) Sonate für Violoncello und Klavier in C-Dur 8’
"Händel ist der grösste Komponist, der je gelebt hat. Ich würde mein Haupt entblössen und an seinem Grabe niederknien", sagte einst einer, der es wissen muss: Ludwig van Beethoven. Händel zählt bis heute zu den berühmtesten und wichtigsten Komponisten des Barockzeitalters. Er komponierte mehr als Bach und Beethoven zusammen und verschrieb sich dem Göttlichen in der Musik.

Astor Piazzolla (1921-1992) Le Grand Tango 10’
Dieses extrem leidenschaftliche Tango basiert auf drei Teilen in welchen die Entwicklung vom klassischen Tango zum Tango Nuevo komponiert ist. Wenn der mündlichen Überlieferung geglaubt werden darf, handelt dass das Stück von einer tragisch endenden Beziehung. Liebe, Leidenschaft, Dominanz und Gewalt gehen Hand in Hand und das Stück endet in höchstem Rausch und Drang.

Alfred Schnittke (1934-1998) Sonate Nr. 1 für Violoncello und Klavier 19’
Die dreiteilige Sonate für Klavier und Cello gilt als eines der wichtigsten Werke von Schnittke. Wie in keinem anderen Werk ist in dieser Sonate seine Besessenheit von kleinsten musikalischen Einheiten zu hören. Auf einzigartige Weise sind Elemente von Jazz und Klassik zusammengebracht und reissen den Zuhörer in fast fassbare Spannung hinein.